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Dentmarking — Extrahierte Excel-Logik (Referenz für die Neuimplementierung)

Vollständige, technisch verifizierte Extraktion der Rechen- und Ablauflogik aus Dentmarking_v1.xlsm (Version 2020.01.03 v1; Formeln via openpyxl, Makros via olevba ausgelesen, 2026-07-03). Dieses Dokument ist die fachlich/technische Referenz für die eigenständige Neuimplementierung (Dentmarking.md, DM-1..DM-8). Personenbezogene Echtdaten der Quelldatei wurden nicht übernommen (G-5, RISK-23).


1. Arbeitsmappen-Inventar

BlattSichtbarkeitRolle
StartsichtbarDeckblatt ("Dentmarking® für eine ‹Praxisart›. Ihr Gutachten für mehr Praxiserfolg!"), Versionsstempel.
DEsichtbarDatenbasis: quantitativer Auszug des aktiven Fragebogens (Positionen 1.1–4.23 in 4 Gruppen Finanzen/Patienten/Mitarbeiter/Praxis).
KZsichtbarBetriebskennzahlen im Vergleich: 18 Kennzahlen, je Praxistyp Ø / opt. Richtwert / Praxis-Ist.
PotsichtbarPraxispotential: Mehrumsatz-/Mehrgewinn-Potential p. a. je Kennzahl.
AEBsichtbarAuswertung: Diagrammseite (Charts, gespeist aus Diagramme).
FuAsichtbarWeitere Fragen und Angaben: qualitative Antworten in 9 Themenblöcken.
DatenimportsichtbarRohdaten-Tabelle aller importierten Fragebögen (Zeile 2 = Fragetexte als Spaltenköpfe, ab Zeile 3 = Datensätze).
AuswahlveryHiddenZeile 1 = Spaltenköpfe, Zeile 2 = der aktive (ausgewählte) Fragebogen — alle Berichte lesen von hier.
namesveryHiddenKonfiguration: Benchmark-Tabelle, Praxistyp-Schalter, Druckliste, Datei-/Exportnamen, Sperr-Flags.
DiagrammehiddenBerechnete Datenreihen für die Charts (lineare Projektionen).

Benannte Bereiche (Kern): Frageboegen/Frageboegendaten (Datenimport-Tabelle), Fragebogenaktiv (= Auswahl!A1:…2), typ (Praxistyp 1/2), ep/mp (0/1-Flags Einbehandler/ Mehrbehandler), Benchmark-Zellen names!B35:E52.

2. Datenfluss

Die Blätter DE und FuA holen jede Antwort per =INDIRECT("Auswahl!"&‹Spaltenschlüssel›&"2"); der Spaltenschlüssel (A…DG) steht als Konstante neben jeder Position → das ist das Feld-Mapping.

3. Fragebogen-Feldkatalog (Spaltenschlüssel → Frage)

Spalten A…DG von Datenimport/Auswahl (Katalog v1, Online-Langfassung). Der PDF-Fragebogen (4 Seiten) ist eine Teilmenge; er enthält zusätzlich "Höhe Laborkosten" und "Was kostet eine PA-Behandlung…", die im Online-Katalog fehlen (→ Befunde B-2/B-4).

Kontakt & Praxis (A–P):

Sp.FrageSp.Frage
ATitelIRechtsform
BVornameJName der Praxis
CNachnameKLaborgröße in qm
DEmailLPraxisgröße in qm
ETelefonMAnzahl Inhaber
FHandynummerNPraxismiete gesamt mit Nebenkosten
GArt der Praxis (Einbehandler-/Mehrbehandler-Praxis)OAnzahl aller Behandlungsstühle
HArt des Labors (Eigen-/Fremdlabor)PPraxis-Öffnungszeiten

Personal (Q–AQ):

Sp.Frage
Q / RAnzahl Vollzeit- / Teilzeitmitarbeiter Praxis (20–40 h / bis 20 h pro Woche)
S / TAnzahl Vollzeit- / Teilzeitmitarbeiter Labor
UAnzahl Behandler
VWieviele Behandler davon arbeiten in Vollzeit?
WBehandlungsstunden aller Behandler lt. Arbeitsvertrag pro Monat
XFeste Behandlungsteams?
Y / ZProvisionsmodelle? Wie? / Welche Mitarbeiter bekommen Provision?
AA / AB / ACTeam-/Abteilungsleiter? / Teamsitzungen? / Falls ja: Aufbau + Inhalte
AD / AEWächst der Mitarbeiterstab? / Ø Beschäftigungsdauer (Monate)
AF / AG / AHGeplante Einstellungen: Zahnärzte / ZMPs / DHs (jeweils wieviele?)
AIVerfügt die Praxis über DHs? Wieviele?
AJKrankentage aller Mitarbeiter im vergangenen Jahr
AK / ALHöhe Personalkosten Praxis / Personalkosten Labor im vergangenen Jahr
AMFällt es leicht, geeignetes Personal zu finden?
AN / AOAnzahl PZR-Kräfte Vollzeit / Teilzeit
AP / AQAnzahl Stuhlassistenz-Kräfte Vollzeit / Teilzeit

Finanzen & Patienten (AR–BY), jeweils vergangenes Jahr:

Sp.Frage
AR / AS / ATHonorarumsatz gesamt / des Inhabers / der restlichen Behandler
AUGesamtumsatz
AV / AWEigenlaborumsatz / Fremdlaborumsatz
AX / AYPZR-Gesamtumsatz / PA-Gesamtumsatz
AZ / BAAnzahl behandelte Patienten gesamt / davon vom Inhaber
BB / BC / BDTermine: stattgefunden / kurzfristig verschoben / nicht eingehalten
BE / BF / BGPatienten im EDV-System / Neupatienten / PZR-Termine gesamt
BHAnzahl PA-Behandlungen
BI / BJ / BKMaterialkosten / Instandhaltungskosten / Gesamtkosten
BL / BMInvestitionen verg. Jahr / geplante Investitionen
BNAnzahl Behandlungsstunden
BO / BPØ Preis PZR-Behandlung / private Zusatzleistungen bei PA?
BQ / BRPraxisstundenkosten / "Von 100 Füllungen sind ___ mit Mehrkosten verbunden"
BS / BTPatienten älter 35 / jünger 18
BU / BVWartezeit PZR-Termin / Behandlungs-Termin (Tage)
BWProphylaxekonzept?
BX / BYHKPs geschrieben / umgesetzt

Organisation · Prozesse · Digitalisierung · Marketing · Ziele (BZ–DG):

Sp.Frage
BZ / CA / CB / CCSchichtsystem? / Factoring? / Factoring-Kosten / Controlling-Fokus
CD / CEDauer einer "01" (Neupatient) beim Inhaber / im Team
CF / CG / CHEDV-System / externes Call-Center? / Telefonanrufe täglich
CI / CJ / CK / CLdigitaler Terminkalender / digitale Terminerinnerung / digitales Röntgen / digitale Patientenaufklärung
CM / CPPersonal-Marketing-Budget / Praxis-Marketing-Budget
CN / COKommunikativer Beratungserfolg selbst / Team (Selbsteinschätzung)
CQ / CR / CSPraxishomepage? / SEO-optimiert? / Social-Media-Plattformen
CTÜberweiser-Praxis? Wieviele Überweiser?
CU / CV / CWNeue Behandlungsthemen? / Alignerfälle / gesetzte Implantate
CXPatientenzielgruppe
CY / CZ / DAPlatz für weitere Stühle? / wieviele? / Beratungszimmer?
DB / DCPatienten über Überweiser? / Anzahl Überweiser
DD / DE"Ich würde gerne:" (Ziele) / "Ich wünsche mir:"
DFWas hindert Sie daran, mehr Erfolg zu haben?
DGDSGVO-Einverständnis

4. Datenbasis-Blatt DE (quantitatives Mapping)

DE listet 47 quantitative Positionen (1.1–4.23) und mappt je Position auf einen Spaltenschlüssel: Finanzen 1.1–1.9 → AR AS AT AU (ber.) AV AW AX AY, Patienten 2.1–2.10 → AZ BA BB BC BD BE BF BG BU BV, Mitarbeiter 3.1–3.19 → M Q R S T U AG AF AJ BN AK AL CM AM CT AN AO AP AQ, Praxis 4.1–4.22 → L K N CP P BL BM H O BW CF CU CG CH BX BY BI BJ AL BK DF BO. Position 1.5 "Verhältnis Gewinn / Laborkosten" ist berechnet: (Gesamtumsatz − Gesamtkosten) ÷ Laborkosten (mit Guard Laborkosten > 0). Position 4.23 (PA-Behandlungspreis) ist ungemappt (Zelle '???', B-4). Fußnote im Blatt: "*BWA … Gerne werten wir auch Ihren BWA-Bogen aus!" (manuelle Zusatzleistung).

Achtung: 3.12 "Personalkosten Labor" und 4.19 "Laborkosten" lesen beide Spalte AL (B-2).

5. Kennzahlen-Blatt KZ (18 Kennzahlen, exakte Formeln)

Je Kennzahl vier Spalten: Ø-Benchmark, opt. Richtwert (beide aus names, je Praxistyp), Praxis-Ist (Formel). Alle Ist-Formeln sind mit IF(Nenner<>0; …; 0) geguarded. Notation: Spaltenschlüssel aus §3.

#KennzahlIst-Formel
1.1Ø Honorar-Umsatz pro PatientAR ÷ AZ
1.2Ø Honorar-Umsatz pro Beh.-Stuhl mtl.(AR ÷ O) ÷ 12
1.3Ø Honorar-Umsatz pro TerminAR ÷ BB
1.4Ø Honorar-Umsatz pro Zahnarzt mtl.(AR ÷ U) ÷ 12
1.5Ø Honorar-Umsatz pro Vollzeit-MA mtl.(AR ÷ Q) ÷ 12
1.6Anteil Labor an GesamtkostenAL ÷ BK (AL = Personalkosten Labor! B-2)
2.1Ø Honorar-Umsatz pro Beh.-StundeAR ÷ BN
2.2Personalkosten zu Honorar-Umsatz(Q + R) ÷ AR (Bug B-1: Kopfzahlen statt Kosten)
2.3HKP-UmsetzungsquoteBY ÷ BX
3.1Pat., die Termine nicht eingehalten habenBD ÷ BB
3.2Pat. mit kurzfristiger AbsageBC ÷ BB
3.3Neupatienten pro Monat pro Behandler + Inhaber(BF ÷ 12) ÷ (U + M)
3.4Pat. aus Vorjahr ohne Behandlung in diesem Jahr1 − (AZ ÷ BE)
4.1Materialkosten "zu Gesamt-Umsatz"BI ÷ BK (B-3: Nenner ist Gesamtkosten)
4.2Instandhaltung pro Behandlungsraum jährlichBJ ÷ O
5.1PZR-Kräfte pro BehandlerK ÷ (U + M) mit K = AN + AO ÷ 2
5.2PZR-Umsatz pro PZR-Kraft pro Monat(AX ÷ K) ÷ 12
5.3Ø PZR-Termine pro PZR-Kraft pro Tag(BG ÷ K) ÷ 220

Konventionen: Teilzeit-PZR-Kraft zählt 0,5; 220 Arbeitstage p. a.; Monatswerte = Jahreswert ÷ 12.

Praxistyp-Weiche: Start!D13 zeigt "Art der Praxis" (Spalte G) des aktiven Fragebogens; names!typ = VLOOKUP(D13; {Einbehandler-Praxis→1; Mehrbehandler-Praxis→2}); Flags ep/mp (0/1). Die Navigation blendet je Typ die Spaltengruppe ein (KZ: I:K vs. L:N; Pot: I:L vs. M:P) — beide Gruppen rechnen identisch, nur die Benchmarks unterscheiden sich.

6. Benchmark-Tabelle (names!A35:E52, via Settings-Formular editierbar)

#KennzahlEinbehandler ØEinbehandler opt.Mehrbehandler ØMehrbehandler opt.
1.1Honorar/Patient513 €612 €713 €895 €
1.2Honorar/Stuhl mtl.17 800 €23 500 €20 160 €26 030 €
1.3Honorar/Termin98 €137 €110 €203 €
1.4Honorar/Zahnarzt mtl.46 300 €55 380 €46 300 €55 380 €
1.5Honorar/Vollzeit-MA mtl.8 810 €11 280 €8 221 €11 280 €
1.6Anteil Labor an Gesamtkosten17 %18 %16 %18 %
2.1Honorar/Beh.-Stunde330 €410 €330 €410 €
2.2Personalkostenquote31 %25 %33 %27 %
2.3HKP-Umsetzungsquote30 %60 %30 %60 %
3.1Termin-Ausfallquote4 %3 %5 %3 %
3.2kurzfristige Absagen6 %3 %6 %3 %
3.3Neupatienten/Monat/Behandler12161626
3.4Karteileichen-Quote15 %10 %18 %10 %
4.1Materialkosten-Quote5 %5 %6 %5 %
4.2Instandhaltung/Raum p. a.5 500 €2 200 €4 000 €1 800 €
5.1PZR-Kräfte/Behandler1,32,51,32,5
5.2PZR-Umsatz/Kraft mtl.8 900 €14 100 €8 900 €14 100 €
5.3PZR-Termine/Kraft/Tag6868

Bei Kosten-/Quoten-Kennzahlen (2.2, 3.1, 3.2, 3.4, 4.2, tlw. 4.1) ist der Richtwert niedriger als Ø ("weniger ist besser"). Herkunft/Stand der Werte ist in der Datei nicht dokumentiert (→ OP-DM-2); der 2015-Rohling (Betriebskennzahlen_Mehrbehandlerpraxis_Rohling.xlsx) enthält ältere Richtwerte (z. B. Honorar/Patient 542/750) und zusätzlich Richtwerte je Oralchirurg (z. B. Honorar/Zahnarzt 75 000 €/mtl.) sowie ausformulierte Interpretationstexte — Vorbild für DM-7-Textbausteine.

7. Potential-Blatt Pot (Mehrumsatz/Mehrgewinn)

Parameter: Annahme Umsatzrendite = 25 % (Zelle je Spaltengruppe, L4/P4). Nur "mehr-ist-besser"-Kennzahlen werden gerechnet:

ZeileKennzahl (Quelle KZ)Bezugsgröße CMehrumsatz-PotentialMehrgewinn p. a.
1.1Honorar/PatientAZ (Patienten)max(0; Richtwert−Ist) × CPotential × 25 %
1.2Honorar/Stuhl mtl.O (Stühle)dito12 × Potential × 25 %
1.3Honorar/TerminBB (Termine)ditoPotential × 25 %
1.4Honorar/Zahnarzt mtl.U (Behandler)dito12 × Potential × 25 %
1.5Honorar/Vollzeit-MA mtl.Q (VZ-MA)dito12 × Potential × 25 %
1.6Honorar/Beh.-Stunde (= KZ 2.1)BN (Beh.-Stunden)ditoPotential × 25 %
3.3Neupatienten/Monat/BehandlerU + Mdito— (Stückzahl, kein €)
5.1PZR-Kräfte/BehandlerU + Mdito— (Kopfzahl, kein €)
5.2PZR-Umsatz/Kraft mtl.K = AN + AO÷2dito12 × Potential × 25 %
5.3PZR-Termine/Kraft/TagKdito— (Stückzahl, kein €)

Fußnote im Blatt: "Anzahl beziffert die Bezugsgröße der Einheit" — das Potential skaliert die Kennzahlen-Lücke linear mit der vorhandenen Menge. Hinweis für die Neuimplementierung: Die Einzelpotentiale überlappen (derselbe Umsatz wird über Patient/Termin/Stuhl mehrfach gemessen) — im Gutachten nicht aufsummieren, sondern als alternative Sichten ausweisen.

8. Diagramm-Logik (Diagramme → Charts auf AEB)

Je Kennzahl drei lineare Projektionsgeraden über einer Mengen-Skala (16 Stützstellen): y = x × Kennzahlwert für (a) Ø-Benchmark, (b) opt. Richtwert, (c) Praxis-Ist — der Kennzahlwert wird per ep/mp typrichtig aus KZ gezogen. 10 Diagramm-Gruppen mit Schrittweiten:

Diagrammx-AchseSchrittweite
Honorar pro PatientPatienten500
Honorar pro StuhlStühle1
Honorar pro TerminTermine2 000
Honorar pro ZahnarztBehandler1
Honorar pro MitarbeiterMitarbeiter10
Honorar pro Beh.-StundeStunden1 000
Neupatienten pro BehandlerBehandler1
PZR-Kräfte pro BehandlerBehandler1
PZR-Umsatz pro KraftPZR-Kräfte1
PZR-Termine pro KraftTage1

Aussage der Grafik: "bei N Patienten/Stühlen/… erwirtschaften Ø-Praxis / optimale Praxis / Ihre Praxis je …€" — die Lücke zwischen Praxis-Gerade und Richtwert-Gerade visualisiert das Potential (§7).

9. VBA-Verhalten (Ablauflogik des Werkzeugs)

BausteinVerhalten
Kiosk-ModusWorkbook_Open: Ribbon/Formel-/Statusleiste aus, Vollbild, eigener Fenstertitel ("Dentmarking® by medidentas"); Warnung "nicht mit Excel for Mac"; Schließen-Guard mit Speichern-Dialog. Debug-/Produktionsschalter per bedingter Kompilierung.
SchutzAlle Blätter passwortgeschützt, Struktur-/Formelspalten versteckt (Auswahl/names veryHidden). Kennwort steht im Klartext im VBA ([geschwärzt]) → nur kosmetischer Schutz (B-7). Gemeinsame Codebasis mit DexMan (Kennwort, "Dateiname darf nicht 'DexMan' enthalten"-Prüfung).
Import (StartImportCSV/ImportCSV)öffnet xlsx-Export des Online-Fragebogens, hängt dessen Zeilen an Datenimport an (keine Duplikat-Prüfung, B-5), definiert benannte Bereiche neu, sortiert nach Nachname, entfernt Zeilenumbrüche/rechte Leerzeichen, speichert. Nebenbedingung: keine weiteren Excel-Instanzen offen.
Auswahl (Datenauswahl)Listbox (Titel/Vorname/Nachname/Email) über alle Datensätze; gewählte Zeile wird als Werte nach Auswahl!2 kopiert → aktiver Fragebogen.
NavigationButtons je Berichtsseite; blendet je Praxistyp (names!typ) die Einzel-/Mehrbehandler-Spaltengruppen ein/aus.
Benchmark-Pflege (Settings-Form)72 Textboxen editieren names!B35:E52 (Ø/opt. × Einzel/Mehr × 18 Zeilen), €-/%-Formatierung.
Gutachten-Druck (Druckdialog)Mehrfachauswahl aus Druckliste (Deckblatt · Datenbasis · Betriebskennzahlen · Auswertung · Praxispotential · Weitere Fragen und Angaben) → ExportAsFixedFormat PDF, Dateiname per Dialog (Punkte→Unterstriche).
Datenexport (Datenexport)kopiert alle Fragebögen (Werte+Formate) in neue Mappe mit Versionszelle; Namensvorschlag DentMarking DatenExport v1 <JJJJ><M><TT> (Monat unpadded → nicht sortier-/eindeutig, B-11).
Versionierung (Versnummer-Form)setzt Dokument-Property "Document version" + names!version + Stempel auf Start!A1.

10. Befunde (B-n) — Abweichungen, Fehler, Risiken

Verbindliche Prüfliste für die Neuimplementierung (fachliche Bestätigung: OP-DM-1):

IDTypBefundKonsequenz für Neuimplementierung
B-1RechenfehlerKZ 2.2 "Personalkosten zu Honorar-Umsatz" rechnet (Anzahl VZ-MA + Anzahl TZ-MA) ÷ HonorarumsatzKopfzahlen statt Kosten. Benchmarks (25–33 %) und der 2015-Rohling (Personalkosten gesamt ÷ Honorarumsatz) belegen die Kosten-Intention.Formel korrigieren: (AK + AL?) ÷ AR; Umfang (mit/ohne Labor) fachlich klären.
B-2Mapping-FehlerSpalte AL doppelt belegt: DE 3.12 "Personalkosten Labor" und DE 4.19 "Laborkosten" lesen AL; eine eigene Laborkosten-Frage fehlt im Online-Katalog (nur in der PDF-Fassung). Betrifft KZ 1.6 und DE 1.5.Eigenes Feld "Laborkosten" in Katalog v2 aufnehmen; KZ 1.6/DE 1.5 darauf umstellen.
B-3Label ≠ FormelKZ 4.1 heißt "Materialkosten zu Gesamt-Umsatz", teilt aber durch Gesamt-kosten (BI ÷ BK).Entscheiden: Label oder Nenner ändern (Benchmark 5–6 % passt eher zur Umsatz-Quote).
B-4LückeDE 4.23 "Was kostet eine PA-Behandlung…" ist ungemappt ('???'); Online-Katalog hat keine PA-Preis-Spalte (PA-Umsatz AY und PA-Anzahl BH existieren, werden aber in keiner Kennzahl genutzt).Feld ergänzen oder Position streichen; PA-Kennzahl (z. B. PA-Umsatz je Behandlung = AY ÷ BH) erwägen.
B-5ProzessImport hängt ohne Duplikat-Prüfung an (Beispieldatei enthielt denselben Datensatz ~55×).Idempotenter Import mit fachlichem Schlüssel (z. B. Email + Eingangszeitpunkt).
B-6KonventionTeilzeit-PZR-Kraft = 0,5 VZ-Äquivalent; 220 Arbeitstage p. a.; Umsatzrendite-Annahme 25 %; Monat = Jahr ÷ 12.Als benannte, dokumentierte Parameter übernehmen (konfigurierbar).
B-7SicherheitBlattschutz-Kennwort im VBA-Klartext ([geschwärzt]); veryHidden-Blätter mit Rohdaten.Entfällt durch Plattform (R7-RBAC statt Excel-Schutz).
B-8DatenschutzArbeitsmappe enthielt echte PII (Kontakt-/Praxisdaten eines Fragebogens; interne Fileshare-Pfade mit Kundennamen in names).RISK-23; Altbestände bereinigen (OP-DM-4); keine PII im Repo (G-5).
B-9SemantikDE 1.5 "Verhältnis Gewinn / Laborkosten" rechnet (Gesamtumsatz − Gesamtkosten) ÷ Laborkosten — "Gewinn" als Umsatz−Kosten-Proxy, Laborkosten aus AL (siehe B-2); im Fragebogen wird der Praxisgewinn nicht abgefragt.Kennzahl fachlich definieren (echter Gewinn vs. Proxy) oder streichen.
B-10DatenqualitätBenchmark-Werte ohne Quelle/Stand (2015-Rohling vs. 2020-Settings weichen ab); keine Historie.DM-3: versionierte Benchmark-Stammdaten mit Stand/Quelle (OP-DM-2).
B-11KleinigkeitExport-Dateiname …<JJJJ><M><TT> ohne Monats-Nullpadding → mehrdeutig/nicht sortierbar.Entfällt (ISO-8601 in der Plattform).

11. Validierungs-Basis für die Neuimplementierung

  • Formel-Referenz: §5–§7 dieses Dokuments (1:1 aus der Mappe extrahiert) — Testfälle sollten je Kennzahl sowohl die Alt-Formel (Kompatibilitätsnachweis) als auch die korrigierte Formel (B-1..B-4, nach fachlicher Bestätigung) abdecken, inkl. Nenner-0-Fällen.
  • Beispielrechnung (synthetisch, keine Echtdaten): Honorarumsatz 1 200 000 €, 1 500 behandelte Patienten, 8 Stühle, 3 Behandler, 2 000 Termine → KZ 1.1 = 800 €, 1.2 = 12 500 €/mtl., 1.3 = 600 €, 1.4 = 33 333 €/mtl.; Potential 1.1 (Mehrbehandler, Richtwert 895 €) = (895−800) × 1500 = 142 500 €, Mehrgewinn p. a. = 35 625 €.
  • Der 2015-Rohling dient als zweite, unabhängige Quelle für Kennzahl-Intention und Interpretationstexte.