Onboarding-Texte (S9) — Freigabe-Status je Text
Zielgruppen: Compliance/Geschäftsführung (Freigabe) · IT-Dev (Startvorlagen). Stand: 2026-10-15. Issue: #704 (Textfreigabe), #707 (apoBank). True North #3: Ein Text darf nur unterschrieben werden, wenn seine Fassung freigegeben ist (G-4) — hier steht, welche Texte das betrifft und wo sie stehen.
Kernaussage
Von zehn Texten des Standard-Onboardings liegt für sechs der Wortlaut vor (T-1…T-3, T-8…T-10). Keiner ist freigegeben. Für vier Vollmachts-/Einwilligungstexte (T-4…T-7) ist nur der Titel bekannt (Erfassungsbogen Kundendaten, Checkliste), der Wortlaut fehlt. Der apoBank-Vordruck ist ein Fremdformular (kein Plattformtext).
Technisch ist die Freigabe bereits erzwungen (S6): ein Katalog mit Ausgabeart Textbaustein lässt sich nur bestätigen, wenn die verwendete Fassung freigegeben ist; die Freigabe prüft, dass jeder Platzhalter einem Feld des Katalogs entspricht. Es fehlt die inhaltliche (juristische) Freigabe durch eine Person.
Statusübersicht
| # | Text | Katalog | Quelle | Wortlaut | Platzhalter (Vorschlag) | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
| T-1 | Einwilligung Lastschriftverfahren (Weitergabe der Bankverbindung an den Abrechnungsdienstleister) | FK-2 | Einwilligung_Lastschriftverfahren_210412.pdf, S. 1 | vorhanden (Entwurf unten) | {{kunde_name}} · {{kontoinhaber}} · {{iban}} · {{bic}} | ⛔ nicht freigegeben |
| T-2 | Widerrufsbelehrung (Fernabsatz, 14 Tage) | FK-2 | Einwilligung_Lastschriftverfahren_210412.pdf, S. 2 | vorhanden (Entwurf unten) | keine | ⛔ nicht freigegeben |
| T-3 | SEPA-Lastschriftmandat (Einzugsermächtigung + Mandat) | FK-2 | Erfassungsbogen_Lastschriftmandat_220727_einmalige_Zahlungen.pdf | vorhanden (Entwurf unten) | {{kontoinhaber}} · {{strasse}} · {{plzort}} · {{iban}} · {{bic}} · {{zahlungsart}} | ⛔ nicht freigegeben |
| T-4 | Vollmacht medidentas | FK-4 | nur Titel (Erfassungsbogen Kundendaten) | fehlt — Beispieltext scripts/textbausteine/vollmacht_medidentas.md | {{kunde_name}} · {{strasse}} · {{plz}} · {{ort}} | ⛔ Beispieltext, nicht freigegeben |
| T-5 | Vollmacht Steuerberaterauskunft | FK-4 | nur Titel | fehlt — Beispieltext scripts/textbausteine/vollmacht_steuerberater.md | {{kunde_name}} · {{steuerberater_name}} · {{steuerberater_kanzlei}} · {{steuerberater_email}} | ⛔ Beispieltext, nicht freigegeben |
| T-6 | EDUE Erklärung - apoBank (Einwilligung in die Datenübermittlung) | FK-3 | Vordruck der apoBank „EDU apoBank, Stand 06/2023“ (Fremdformular) | liegt im Vordruck der Bank — kein Plattformtext; die Plattform setzt nur Felder (Mapping, S9/FK-3) | keine (Feldmapping) | ✅ entfällt als Plattformtext (Text und Verantwortung bei der apoBank); nur der Satz „Ich habe … gelesen“ im Katalog ist Entwurf |
| T-7 | "pma Vollmacht / Vertrag / BDSG" | FK-4 | nur Titel; Abkürzung pma nicht aufgelöst (unbelegt) | fehlt — neutraler Platzhaltertext scripts/textbausteine/pma_vollmacht.md | {{kunde_name}} | ⛔ Platzhaltertext, nicht freigegeben |
| T-8 | Datenschutzhinweise Kundendaten (Art. 13 DSGVO) | FK-1 | Erfassungsbogen_Kundendaten_220131.pdf (mehrspaltig) | vorhanden, Entwurf noch nicht übernommen (Spaltenlayout; Übernahme mit der Freigabe-Zuständigkeit) | keine | ⛔ nicht freigegeben |
| T-9 | Unverschlüsselte Datenübertragung (E-Mail nur transportverschlüsselt) | FK-1 | Beratungsprotokoll_betr_Altersversorgung_220131.pdf, Abschnitt 6 | vorhanden (Entwurf unten) | keine | ⛔ nicht freigegeben |
| T-10 | Wahrheitsversicherung Rechenblätter (Wohnfläche, umbauter Raum) | FK-5/6 (Rechenblätter) | Berechnung_Wohnflaeche… und Berechnung_umbauter_Raum… (210319) | vorhanden (Entwurf unten) | keine | ⛔ nicht freigegeben |
Statuswerte: ⛔ nicht freigegeben · 🟡 Entwurf in der Verwaltung eingespielt, Freigabe offen · ✅ freigegeben (Person, Datum). Nach dem Einspielen in die Verwaltung zeigt die Plattform den Status je Fassung selbst (Version, Hash, Freigabe von/am) — diese Tabelle ist dann nur noch der Wegweiser.
Entwürfe (Wortlaut aus den Altformularen, nicht freigegeben)
Der Wortlaut ist unverändert aus den PDFs übernommen; Platzhalter sind ergänzt. Keine rechtliche Prüfung erfolgt. Adressen/Gläubiger-ID stehen im Altformular — sie bleiben fest im Text (T-Q1, entschieden).
T-1 Einwilligung Lastschriftverfahren (Entwurf)
Wir haben die con.fee AG, Akazienweg 2, 53177 Bonn mit der Abrechnung unserer Beratungsverträge beauftragt. Damit die Abrechnung von dort erfolgen kann, benötigen wir von Ihnen die Unterschrift unter der nachfolgenden Einverständniserklärung.
Auftraggeber: {{kunde_name}}
Das Betreuungshonorar wird durch die con.fee AG, Akazienweg 2, 53177 Bonn eingezogen. Der Kunde ist damit einverstanden, dass seine Bankverbindung an die con.fee AG weitergeleitet wird.
Das Betreuungshonorar soll von folgendem Bankkonto eingezogen werden: Kontoinhaber: {{kontoinhaber}} · IBAN: {{iban}} · BIC: {{bic}}
Einverständniserklärung:
- Ich bin / wir sind mit der Weitergabe der zum Zweck der Rechnungserstellung jeweils erforderlichen Informationen (Name, Anschrift und Bankverbindung) an die con.fee AG, Akazienweg 2, 53177 Bonn (nachfolgend con.fee AG genannt), einverstanden.
- Mir / uns ist bekannt, dass die con.fee AG die Leistungen des Beraters mir / uns gegenüber in Rechnung stellt, von meinem / unserem Konto einzieht und an die medidentas GmbH weiterleitet. Sollte es über die Berechtigung der Forderung unterschiedliche Auffassungen geben, bin ich / sind wir mit der Weitergabe der zur Rechnungsbegründung darüber hinaus erforderlichen Daten aus meiner / unserer Kundenkartei einverstanden.
- Diese Erklärung gilt auch für Forderungen, die aus zukünftigen Beratungen entstehen. Sie kann jederzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende schriftlich widerrufen werden.
Zu klären: „Ich bin / wir sind“ (Einzahl/Mehrzahl) soll im Online-Text eindeutig sein (T-Q2); Datenschutz: Weitergabe an einen Dritten (con.fee AG) braucht AV-/Rechtsgrundlagen-Nachweis (Compliance, DSGVO).
T-2 Widerrufsbelehrung (Entwurf)
Widerrufsrecht. Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung auf einem dauerhaften Datenträger jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 246b § 1 Absatz 1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an: medidentas GmbH, Kunstwerkerstr. 175, 45136 Essen, Telefon 0201 – 959 748 84, Telefax 0201 – 959 748 85, Mail: info@medidentas.de
Widerrufsfolgen. Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Sie sind zur Zahlung von Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Gegenleistung beginnen. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.
Bei Widerruf dieses Vertrags sind Sie auch an einen mit diesem Vertrag zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, wenn der zusammenhängende Vertrag eine Leistung betrifft, die von uns oder einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen uns und dem Dritten erbracht wird.
Hinweis (proaktiv, DE): Die Belehrung stammt von 2021 (Formularstand 04/2021); Gesetzesstand und Musterformulierung sind vor der Freigabe zu prüfen. Die Belehrung muss dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger vor Vertragsschluss zugehen — die Plattform zeigt sie vor der Bestätigung und legt sie mit in die Unterschrift; der zusätzliche Versand als PDF per Mail (T-Q3) ist gebaut (#777): eigener Textbaustein widerrufsbelehrung (eigene Freigabe), Versand beim Bereitstellen des Katalogs, Fassung im Beleg, Lesebestätigung des Kunden.
T-3 SEPA-Lastschriftmandat (Entwurf)
Zahlungsempfänger: medidentas GmbH, Kunstwerkerstraße 175, 45136 Essen · Gläubiger-Identifikationsnummer: DE 51 ZZZ 0000 2522 603 · Mandatsreferenz: (vom Zahlungsempfänger auszufüllen)
Einzugsermächtigung: Ich ermächtige / Wir ermächtigen den Zahlungsempfänger (Name siehe oben) widerruflich, die von mir / uns zu entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit durch Lastschrift von meinem / unserem Konto einzuziehen.
SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige / Wir ermächtigen (A) den Zahlungsempfänger (Name siehe oben), Zahlungen von meinem / unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich (B) weise ich mein / weisen wir unser Kreditinstitut an, die vom Zahlungsempfänger (Name siehe oben) auf mein / unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Hinweis: Ich kann / Wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem / unserem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Zahlungsart: {{zahlungsart}} · Zahlungspflichtiger (Kontoinhaber): {{kontoinhaber}}, {{strasse}}, {{plzort}} · IBAN: {{iban}} · BIC: {{bic}}
Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Lastschrift wird mich / uns der Zahlungsempfänger (Name siehe oben) über den Einzug in dieser Verfahrensart unterrichten.
Zu klären: Die Mandatsreferenz vergibt der Zahlungsempfänger — sie ist kein Kundenfeld (T-Q4, automatische Vergabe, #778). Die Anschrift des Kontoinhabers ist laut Weltmodell (G-8) strasse/plz/ort getrennt; der Platzhalter {{plzort}} ist nur Anzeige und wäre über zwei Platzhalter zu lösen. Der Katalog FK-2 erfasst je Konto (SEPA je Bankkonto, Entscheidung 2026-10-14).
T-9 Unverschlüsselte Datenübertragung (Entwurf)
Die Kommunikation mit medidentas wird regelmäßig die Versendung von E-Mails umfassen. Der Mitarbeiter (AN) ist einverstanden, dass medidentas E-Mails und Anhänge lediglich mit einer Transport-Verschlüsselung, jedoch ohne inhaltliche Verschlüsselung sendet. Dies umfasst auch sensible Dokumente wie persönliche Daten. Ist dies seitens des Mitarbeiters (AN) im Einzelfall nicht gewünscht, kann der Mitarbeiter (AN) eine Art der Verschlüsselung mit medidentas besprechen. Gleichfalls wird der Mitarbeiter (AN) darauf hingewiesen, dass er für die von ihm übermittelten Dokumente selbst wählen kann, ob er die E-Mails oder die Anhänge verschlüsselt übersendet.
Auffällig: der Text spricht vom „Mitarbeiter (AN)“, das Dokument ist ein Beratungsprotokoll zur Altersversorgung — Rolle = Kunde, Text wird angepasst (T-Q7, entschieden). Die Einwilligung in unverschlüsselte Übertragung sensibler Daten ist datenschutzrechtlich zu bewerten (Art. 32 DSGVO).
T-10 Wahrheitsversicherung Rechenblätter (Entwurf)
Ich versichere / Wir versichern, dass alle Angaben wahrheitsgemäß gemacht wurden. Ich bin mir bewusst / Wir sind uns bewusst, dass falsche Angaben ggf. zu einer Vertragsaufhebung führen.
Entscheidungen (Nutzer, 2026-10-16) und offene Punkte
| ID | Frage | Entscheidung | Folge |
|---|---|---|---|
| T-Q1 | Gläubiger-ID/Adressen/Kontaktdaten im Text? | Fest im Text; Änderung = neue Fassung mit neuer Freigabe | keine Änderung am Code |
| T-Q2 | „Ich bin / wir sind“ | Fester Wortlaut wie im Altformular | keine Änderung |
| T-Q3 | Widerrufsbelehrung nur anzeigen? | Zusätzlich als PDF per Mail | Issue #777 |
| T-Q4 | Mandatsreferenz | Automatisch (Kunden-Kürzel + laufende Nr.) | ✅ gebaut (#778): Format MED-<letzte 6 Zeichen der Kunden-ID>-<nn> (höchstens 35 Zeichen), Vorschau im Text, beim Bestätigen festgehalten, Platzhalter {{mandatsreferenz}} im SEPA-Entwurf; SEPA-Katalog jetzt Version 2 |
| T-Q6 | Wer gibt frei? | Geschäftsführung nach juristischer Prüfung | Freigabe in der Verwaltung (nur Admin) |
| T-Q7 | „Mitarbeiter (AN)“ in T-9 | „Kunde“; Anpassung geht in die juristische Prüfung | Text T-9 bei der Einspielung anpassen |
| S9-9 | apoBank-Stammnummer (fill_6) | Kunde gibt sie im Katalog an (optional) | Issue #779 |
| #715 | Kinder (Daten Minderjähriger) | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Aufbewahrung wie Beratungsunterlagen | Datenschutzhinweise (T-8) ergänzen, juristisch prüfen |
| — | Offen: T-Q5 echter Wortlaut der Vollmachten (T-4, T-5, T-7); Bedeutung von pma und EDUE bleibt unaufgelöst | Nutzer liefert | FK-4 ist mit Beispieltexten gebaut (2026-10-18) — vor Live ersetzen und freigeben |
Weitere Festlegungen: Signatur-Niveau SES für alle vier Kataloge · Sichtung nur bei Katalogen mit Kundeneingaben ✅ gebaut (#780; Regel: Ausgabeart Textbaustein ⇒ keine Sichtung, Katalogfeld sichtung überschreibt) · Pflicht-Nachweise blockieren nichts (Hinweis und Aufgabe) · Ablaufdatum der Meldebescheinigung setzt der Berater je Fall · Berater füllt seine Beratungsangaben vor der Kundenbestätigung · alle öffentlichen Kundenlinks auf begrenzte Gültigkeit (#739) · alte Strecke onboarding-public erst nach dem Live-Gang der Kataloge ablösen (parallel prüfen).
Ablauf bis „freigegeben“
- Hydrate auf Anforderung:
node scripts/textbausteine-hydrate.mjs --url https://app.medidentas.com(Service-TokenCF_ACCESS_CLIENT_ID/CF_ACCESS_CLIENT_SECRET; lokalHYDRATE_EMAIL;--trockenzeigt nur an,--nur <schluessel>begrenzt). Das Skript liest die Entwürfe ausscripts/textbausteine/*.md(T-1 alseinwilligung_lastschrift, T-2 alswiderrufsbelehrung, T-3 alssepa_mandat) und legt sie über die Admin-API als Fassung 1 an — nicht freigegeben, vorhandene Bausteine werden übersprungen. Die Texte liegen nicht im Worker-Code. Alternativ in der UI: Verwaltung → Textbausteine → „Aus Datei laden …“ — der Admin wählt dieselben.md-Dateien von der Platte (mehrere möglich); gleiche Regeln (Fassung 1, nicht freigegeben, nie überschreiben). Übrige Texte manuell in der Verwaltung einspielen. - Juristische Prüfung → Freigabe durch die benannte Person (einmalig, in der Plattform festgehalten).
- Katalog FK-2/FK-4 (S9) auf die freigegebene Fassung verweisen. Erst dann sind die Kataloge für Kunden bestätigbar.
FK-4 Vollmachten mit Beispieltexten und editierbare Entwürfe (2026-10-18)
Entscheidung (Nutzer): FK-4 wird mit Beispieltexten gebaut, weil der Wortlaut nicht vorliegt; die Texte sind in der Verwaltung editierbar.
- Drei Kataloge (je ein Textbaustein, SES vorläufig wie die übrigen, keine Sichtung):
vollmacht_medidentas(T-4),vollmacht_steuerberater(T-5, Felder Kontaktsteuerberater aussteuerberater.*) undpma_vollmacht(T-7). Die Bezeichnungpmableibt unaufgelöst und unbelegt und steht unverändert im Titel; der zugehörige Text ist ein neutraler Platzhaltertext. - Beispieltexte liegen als Entwurfsdateien in
scripts/textbausteine/und sind im Kopf (quelle: BEISPIELTEXT …) ausdrücklich als nicht aus einem Altformular, nicht freigegeben und zu ersetzen gekennzeichnet. Sie enthalten nur belegte Angaben (medidentas GmbH, Anschrift) und allgemein gehaltene Formulierungen — keine geprüften Rechtstexte. - Editierbar: In der Verwaltung lässt sich eine nicht freigegebene Fassung direkt bearbeiten (Text und Herkunft; der Hash wird neu gebildet, keine zusätzliche Fassung). Eine freigegebene Fassung bleibt unveränderlich (G-4); ein neuer Wortlaut ist dann eine neue Fassung ("Neue Fassung", vorbefüllt mit dem letzten Text). Eine nicht freigegebene Fassung kann nie Teil einer Unterschrift sein, deshalb bleibt kein Beleg an einem überschriebenen Wortlaut hängen.
- Vor Live: Beispieltexte durch den echten Wortlaut ersetzen (Bearbeiten), juristisch prüfen, freigeben (T-Q6). Ohne Freigabe sind die Kataloge nicht bestätigbar.
Go-Live der Kataloge mit vorläufig freigegebenen Texten (Entscheidung 2026-10-18)
Entscheidung (Nutzer): Die Entwurfstexte werden vorläufig freigegeben und die Kataloge live gebracht; die juristische Prüfung (T-Q6) folgt danach. Die Freigabe und das Zuordnen sind Handlungen in der Produktion durch eine berechtigte Person (Admin, Verwaltung) — nicht aus dem Repo heraus.
Risiko (RISK-40): Jede Unterschrift bindet die Fassung (Version + Hash, G-4). Was jetzt mit Fassung 1 unterschrieben wird, bleibt an diesen noch ungeprüften Wortlaut gebunden. Eine spätere Korrektur ist eine neue Fassung (neue Freigabe); bereits geleistete Unterschriften bleiben an Fassung 1. Besonders die Widerrufsbelehrung (Stand 04/2021, Fernabsatz) ist vor Außenwirkung zu prüfen — eine fehlerhafte Belehrung kann die Widerrufsfrist verlängern.
| # | Schritt | Wo | Wer |
|---|---|---|---|
| 1 | Entwürfe einspielen: node scripts/textbausteine-hydrate.mjs --url https://app.medidentas.com (oder Verwaltung → Textbausteine → „Aus Datei laden …“) — legt einwilligung_lastschrift, widerrufsbelehrung, sepa_mandat als Fassung 1 an | Skript/UI | Admin |
| 2 | Vorläufig freigeben: Verwaltung → Textbausteine → je Baustein Fassung 1 → „Freigeben“. Empfehlung: im Feld Herkunft „vorläufig, juristische Prüfung offen“ belassen | Verwaltung | Admin (Geschäftsführung) |
| 3 | Kataloge dem Angebot Onboarding zuordnen (Standard): kundendaten, einwilligung_lastschrift, sepa_mandat, apobank_edue | Verwaltung → Fragenkataloge je Angebot | Admin |
| 4 | apoBank-Vordruck (Stand 06/2023) hochladen | Verwaltung → Fremdformular-Vorlagen | Admin |
| 5 | Voraussetzungen prüfen (s. u.) | Cloudflare / Konfiguration | Betrieb |
| 6 | Probelauf mit einem Testkunden: bereitstellen → Mail mit Belehrung → Kunde bestätigt → Sichtung → Unterschrift → Stammdaten übernehmen | App | Berater |
Voraussetzungen für „live“ (nicht aus dem Repo erledigbar):
- Unterschrift mit Rechtswirkung: Der DocuSign-Kern ist gegen die Demo-Umgebung verifiziert; für echte Rechtswirkung ist die Umschaltung auf Produktion samt AVV nötig (OP-SIGN-1). Ohne sie sind Unterschriften der Kataloge nicht rechtswirksam belegt.
- Mailversand: Die Widerrufsbelehrung geht per E-Mail (PDF-Anhang) raus — dafür muss die Absender-Domain im Cloudflare Email Service onboarded sein (OP-DM-8, MED-D-314) und der Kunde eine hinterlegte E-Mail haben.
- Öffentliche Links:
/oeffentlich*liegt im Access-Bypass; die Links gelten 14 Tage (#739). Bestehende Ausfüll-/Upload-Links müssen einmalig erneuert werden.
Zurücknehmen: Zuordnung eines Katalogs zum Angebot entfernen (Verwaltung) — bereits bereitgestellte Vorgänge bleiben bestehen, neue entstehen nicht. Eine Fassung lässt sich nicht „zurückziehen“, aber durch eine neue Fassung ersetzen.
onboarding-public (N-6) — abgelöst für neue Kunden (Entscheidung Nutzer 2026-10-23, "sofort ersetzen"): Das Portal-Dashboard legt für einen Kunden ohne bestehende Einladung die Standard-Kataloge des Angebots "onboarding" an und zeigt sie als Aufgaben (/katalog/<Token>); die Widerrufsbelehrung geht dabei per Mail raus, ein abgelaufener Link wird erneuert. Die alte Einladung (/onboarding/:token) bleibt in diesen Fällen bestehen:
| Fall | Strecke |
|---|---|
| Dem Angebot "onboarding" ist kein Standard-Katalog zugeordnet | alte Einladung |
| Ein Standard-Katalog ist nicht einsatzbereit (Text oder Widerrufsbelehrung nicht freigegeben, Fremdformular-Vorlage fehlt) | alte Einladung |
| Kunde hat schon eine Einladung (auch abgeschlossen) | alte Einladung (keine Doppelabfrage) |
| sonst, Onboarding läuft | Standard-Kataloge |
Folge für den Go-Live: Sobald Schritt 2 (freigeben) und 3 (zuordnen) erledigt sind, laufen alle neu angelegten Kunden über die Kataloge. Wer das erst nach dem Probelauf will, ordnet die Kataloge erst danach zu (Schritt 3 ans Ende) oder legt den Probekunden zuerst an. Zurücknehmen: Zuordnung entfernen — neue Kunden bekommen wieder die Einladung, bereits angelegte Katalog-Vorgänge bleiben.